Schneerosen Rallye 2019
 
 
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Die (hoffentlich) unendliche Geschichte der Schneerosen Rallye:  
 

Man schrieb das Jahr 1974, einige Rallyefahrer und weitere Motorsportenthusiasten des MSC Purkersdorf rund um Sepp Pointinger hoben auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld für ihr geliebtes Hobby die Schneerosen Rallye aus der Taufe.

Bis zum Jahre 1977 fand die Rallye meist mit bis zu 120(!) Startern als nationale Ausweisrallye statt.

Nach den man rund um Purkersdorf in den letzten Jahren sämtlicher damals noch zahlreich vorhandene Schotterstraßen bereits in Gebetbüchern niedergeschrieben hatte, verlegte man die Schneerosen Rallye 1978 in das Gebiet rund um Waidhofen/Thaya und Heidenreichstein.

In den folgenden Jahren wurde dort nun eine Rallyeära geschaffen, deren Ruf noch einige weitere Generationen begeistern sollte.

Im Jahre 1981 wurde der Rallyesport in Österreich nicht nur durch den Quattro revolutioniert, nein auch die 1. Semperit Rallye fand nun statt und bediente sich der Sonderprüfungen der vorhergegangenen Schneerosen Rallye.

1988 musste mangels Sponsoren das erste über 14 Jahre dauernde Kapitel der Schneerosen Rallye geschlossen werden. Im Spätherbst 2013, erzählte Folki Payrich von Plänen einer neuen Rallye zum Saisonstart der ARC 2014.

Artig fragte Payrich bei Josef Sepperl“ Pointinger um die Namensrechte an und so kam zur Freude aller die Schneerosen Rallye zu ihrem Comeback. Von 2014 bis 2017 war die Schneerosen Rallye nun wieder fixer Bestandteil der österreichischen Rallyeszene und bildetet in diesen Jahren jeweils den Auftakt zur ARC.

Nach dem Ableben am Wochenende vor der Herbst Rallye 2017 sprang die heutige RGW (Rallyegemeinschaft Waldviertel) rund um Roman und Angelika Mühlberger sowie Georg Gschwandner ein und  veranstalteten unter Hilfe von Helmut Schöpf und zahlreichen weiteren Helfern die Herbst Rallye als Saisonfinale der ARC.

Freilich wurde nach der sentimentalen Abhaltung im Sinne Folkis in der ersten Euphorie sofort der Ruf laut, nun denn auch gleich die Schneerosen Rallye 2018 zu organisieren.

Ein Unterfangen, welches aber von den Verantwortlichen nicht einmal angedacht wurde, da man als Neo - Veranstalter mit einer Rallye das völlige Auslangen gefunden hatte. So ging also auch das zweite Kapitel der Schneerosen Rallye mit der Ausgabe 2017 zu Ende.

Apropos Neo – Veranstalter:

Nun schickt sich der Waldviertler Rallye Club rund um Ex – ARC Gesamtsieger Harald Ruiner und Vorjahres ART – Vizemeister Helmut Kroneder an, der Schneerosen Rallye zu einem dritten Comeback zu verhelfen.

Mit ihrem Input ob Streckenkenntnisse und Kontakten zu Partnern und Wirtschaftstreibenden, sowie zu den involvierten Gemeinden rund um die langenloiser Weinberge, ersuchten sie für die erste Ausgabe der quasi 3. Generation Schneerosen Rallye, Helmut Schöpf die Leitung der organisatorischen Ausrichtung zu übernehmen.

Die Zeiten und die Austragungsorte der Schneerosen Rallye haben sich über vier Jahrzehnte geändert, gemeinsam aber bleibt, dass an vorderster Front immer ein Team von Enthusiasten stand und steht, welchen den Geist der Schneerosen Rallye noch für weitere Generationen aufrecht gehalten wissen möchte.

Pressedienst Schneerosen Rallye 2019
Georg Gschwandner

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